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Die Geschichte der Kosaken

 

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Józef Brandt: Kosak zu Pferd
Józef Brandt: Kosak zu Pferd

er Begriff Kosak (russ. Kasák) bezeichnete ursprünglich kein besonderes Volk sondern eine Schar aus bunt zusammengewürfelten Nomaden-stämmen und Räuberhorden. Es waren freie, herumstreifende, unabhängige Krieger.  

Das Wort Kosak ist türkisch-tatarischen Ursprungs (im Türkischen bedeutet es einen Räuber, Landstreicher und Straßenräuber; im Tatarischen einen unansässigen, freien, lherumschweifenden, eicht bewaffneten Krieger, der vom Raub und Streit lebt).

 

Wenn in den alten russischen Chroniken von Kosaken die Rede ist, so wird nicht ein besonderes Volk darunter verstanden, sondern es sind Horden damit gemeint, die ein dem Begriff des Wortes Kosak entsprechendes Leben führten.

 

Schon im 10. Jahrhundert bekämpften russische Fürsten die Kasoghen (Kasagen) auf der Halbinsel Taman und ein Teil des heutigen Kaukasus hieß Kasachia.

Lage der Halbinsel Taman
Lage der Halbinsel Taman

 

Josef Anton Strassgschwandtner: Kosak mit Pferd
Josef Anton Strassgschwandtner: Kosak mit Pferd

Allerdings lässt sich ein Zusammenhang dieser Namen mit dem der erst in der zweiten Hälfte des 14. Jahrhunderts auftretenden Kosaken historisch so wenig nachweisen, als man über den Ursprung der Kosaken selbst im klaren ist.

Mit Sicherheit lässt sich nur angeben, dass Menschen energischen und kühnen Charakters, denen aus verschiedenen Gründen die Heimat zu eng geworden war, sich in der bis dahin gänzlich unbewohnten Wildnis zwischen der Südgrenze der slawischen und der Nordgrenze der tatarischen Besitzungen ansiedelten.

 

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